Das Pergamonmuseum Berlin, ein Juwel der Museumsinsel, ist seit Oktober 2023 wegen umfassender Sanierungsarbeiten geschlossen. Doch die Vorfreude steigt: Ab Frühjahr 2027 sollen der Nordflügel und der spektakuläre Pergamonaltar wieder zugänglich sein. Erfahre hier alles über die Gründe der Schließung, die bevorstehenden Highlights der Teileröffnung und wie du die faszinierenden Sammlungen des Museums bis zur vollständigen Wiedereröffnung um 2037 erleben kannst.
Berlin, du wundervolle Stadt der Geschichte und Kultur! Wenn du an die Museumsinsel denkst, kommt dir sicher sofort das ikonische Pergamonmuseum Berlin in den Sinn. Ein Ort, der uns in ferne Zeiten und Kulturen entführt, mit seinen monumentalen Schätzen wie dem Pergamonaltar und dem Ischtar-Tor. Doch wie du vielleicht weißt, sind die Türen dieses Weltwunder-Hauses seit Oktober 2023 geschlossen. Eine Nachricht, die viele von uns mit einem Seufzer der Enttäuschung aufgenommen haben. Aber keine Sorge, das ist kein Abschied für immer, sondern der Beginn eines spannenden Kapitels! Das Pergamonmuseum wird umfassend saniert und modernisiert, um uns in Zukunft noch strahlender zu empfangen. Und das Beste: Eine Teileröffnung steht schon in den Startlöchern! Im Frühjahr 2027 kannst du dich wieder auf erste Einblicke in dieses architektonische Meisterwerk freuen. Wir nehmen dich mit auf eine Reise durch die Neuigkeiten rund um das Pergamonmuseum Berlin, damit du genau weißt, was dich erwartet und wie du die Wartezeit überbrücken kannst.
Key Facts zum Pergamonmuseum Berlin und seiner Sanierung
Das Pergamonmuseum ist nicht nur ein Gebäude, sondern ein Fenster in die Menschheitsgeschichte. Hier sind die wichtigsten Fakten, die du kennen solltest:
- Umfassende Schließung: Seit dem 23. Oktober 2023 ist das Pergamonmuseum komplett für Besucher geschlossen, um eine dringend notwendige Grundinstandsetzung zu ermöglichen.
- Teileröffnung 2027: Eine lang ersehnte Teileröffnung des Nordflügels und des Mittelbaus, inklusive des berühmten Pergamonaltars, ist für das Frühjahr 2027 geplant.
- Masterplan Museumsinsel: Die Sanierung ist Teil des ehrgeizigen „Masterplans Museumsinsel“, der die gesamte Museumslandschaft Berlins modernisieren und zukunftsfähig machen soll.
- Drei Sammlungen unter einem Dach: Das Museum beherbergt die Antikensammlung mit dem Pergamonaltar und dem Markttor von Milet, das Vorderasiatische Museum mit dem Ischtar-Tor und der Prozessionsstraße von Babylon, sowie das Museum für Islamische Kunst mit der Mschatta-Fassade und dem Aleppo-Zimmer.
- Gründe für die Sanierung: Vor allem der Südflügel weist erhebliche Bauschäden auf, darunter Feuchtigkeitsschäden und veraltete Technik, die auf unzureichende Reparaturen nach dem Zweiten Weltkrieg zurückzuführen sind.
- Vollständige Wiedereröffnung: Die komplette Fertigstellung und Wiedereröffnung des gesamten Museums, inklusive eines neuen vierten Flügels, wird voraussichtlich erst um das Jahr 2037 erfolgen.
- Alternativen während der Schließung: Das „Pergamonmuseum. Das Panorama“ bietet weiterhin Einblicke, und einige Objekte sind in anderen Museen oder virtuell erlebbar.
Warum die große Pause? Ein Blick hinter die Kulissen der Sanierung
Die Schließung des Pergamonmuseums ist für viele Kunst- und Geschichtsliebhaber ein herber Verlust. Doch sie ist absolut notwendig, um dieses einzigartige Kulturgut für zukünftige Generationen zu erhalten. Stell dir vor, ein historisches Gebäude, das seit seiner Eröffnung 1930 Millionen von Besuchern empfangen hat, muss nach Jahrzehnten des Betriebs und den Nachwirkungen des Zweiten Weltkriegs grundlegend erneuert werden. Genau das ist der Fall beim Pergamonmuseum. Besonders der Südflügel des Museums war in einem kritischen Zustand, mit Feuchtigkeitsschäden an Fassaden und Dächern, die auf unzureichende Instandsetzungsmaßnahmen nach den Kriegsschäden zurückzuführen sind. Auch die gesamte Gebäudetechnik, von der Klimatisierung bis zur Beleuchtung, entsprach nicht mehr modernen Standards und musste dringend erneuert werden.
Der „Masterplan Museumsinsel“ ist ein Mammutprojekt, das darauf abzielt, die gesamte Museumsinsel Berlin zu einem zeitgemäßen und barrierefreien Museumsensemble zu entwickeln. Die Sanierung des Pergamonmuseums ist dabei ein zentraler Baustein. Es geht nicht nur darum, alte Schäden zu beheben, sondern auch darum, das Museum für die Zukunft fit zu machen, neue Ausstellungskonzepte zu ermöglichen und die Besucherführung zu optimieren. Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz hat sich für eine vollständige Schließung entschieden, um die Bauzeit zu verkürzen und Kosten zu sparen, da viele der monumentalen Ausstellungsstücke fest verbaut sind und eine Sanierung im laufenden Betrieb extrem aufwendig wäre. Es ist eine Investition in die Zukunft, die sich lohnen wird, auch wenn die Wartezeit Geduld erfordert. Wenn du mehr über die Museumsinsel erfahren möchtest, schau doch mal in unseren ultimativen Guide zum Museumsinsel-Rundgang rein .
Frühling 2027: Der Countdown läuft für den Pergamonaltar
Die gute Nachricht, die uns alle aufatmen lässt: Der Countdown für die Teileröffnung läuft! Im Frühjahr 2027 sollen der Nordflügel und der Mittelbau des Pergamonmuseums wieder ihre Pforten öffnen. Das bedeutet, du kannst dann endlich wieder vor dem majestätischen Pergamonaltar stehen und die beeindruckenden Friese bestaunen, die die Gigantomachie – den Kampf der Götter gegen die Giganten – darstellen. Dieses hellenistische Meisterwerk aus dem antiken Pergamon ist nicht nur namensgebend für das Museum, sondern auch eines seiner absoluten Highlights. Die Präsidentin der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Marion Ackermann, hat bereits den „offiziellen Countdown“ eingeläutet, und die Vorfreude ist riesig.
Neben dem Pergamonaltar wird im Nordflügel auch das Museum für Islamische Kunst mit seiner neuen Dauerausstellung zu sehen sein. Hier erwarten dich faszinierende Einblicke in die Kunst und Architektur islamisch geprägter Kulturen, darunter die beeindruckende Mschatta-Fassade und das prachtvolle Aleppo-Zimmer. Die Architektursäle werden heller und moderner gestaltet sein, was den Exponaten noch mehr Strahlkraft verleihen wird. Es ist ein erster, aber entscheidender Schritt, um das Museum wieder zum Leben zu erwecken und uns einen Vorgeschmack auf das zu geben, was uns nach der vollständigen Fertigstellung erwartet. Diese Teileröffnung ist ein echtes Highlight für alle, die Berlin besuchen und die Sehenswürdigkeiten der Stadt erkunden möchten .
Was passiert mit den anderen Schätzen und wie überbrückst du die Wartezeit?
Aber was ist mit den anderen weltberühmten Exponaten wie dem Ischtar-Tor oder dem Markttor von Milet, die sich im Südflügel befinden? Da dieser Teil des Museums erst später saniert wird, müssen wir uns hier noch etwas länger gedulden. Die vollständige Wiedereröffnung des gesamten Museums, inklusive des neu zu bauenden vierten Flügels, wird voraussichtlich erst um das Jahr 2037 erfolgen. Das klingt nach einer langen Zeit, aber die Verantwortlichen haben sich einiges einfallen lassen, um die Wartezeit zu verkürzen und die Sammlungen weiterhin zugänglich zu machen.
Eine hervorragende Möglichkeit, die Faszination des Pergamonmuseums zu erleben, ist der Besuch des „Pergamonmuseum. Das Panorama“. In unmittelbarer Nachbarschaft zur Museumsinsel gelegen, präsentiert dieses Ausstellungsgebäude weiterhin bedeutende Objekte und eine beeindruckende 360-Grad-Sicht auf das antike Pergamon von Yadegar Asisi. Es ist ein fantastischer Ersatz, der dir einen lebendigen Eindruck von der Größe und Pracht der antiken Stadt vermittelt. Zudem plant das Vorderasiatische Museum, eine neue Ausstellung an diesem Standort vorzubereiten. Einige herausragende Objekte des Pergamonmuseums werden auch als „Botschafter“ in anderen Museen in Berlin und weltweit gezeigt. Halte also die Augen offen für Sonderausstellungen! Und für alle Digital-Enthusiasten: Ab Winter 2023/24 wird die ehemalige Dauerausstellung des Vorderasiatischen Museums als virtueller Rundgang online verfügbar sein, sodass du bequem von zu Hause aus in die Geschichte eintauchen kannst. Weitere Informationen zur Sanierung und den aktuellen Entwicklungen findest du auch auf der offiziellen Website der Staatlichen Museen zu Berlin.
Fazit
Das Pergamonmuseum Berlin ist zweifellos ein Schatz von Weltrang, dessen umfassende Sanierung eine Notwendigkeit für seine langfristige Erhaltung ist. Auch wenn die vollständige Wiedereröffnung erst in ferner Zukunft liegt, dürfen wir uns auf einen wichtigen Meilenstein freuen: Im Frühjahr 2027 wird ein Teil des Museums, darunter der legendäre Pergamonaltar und die neue Dauerausstellung des Museums für Islamische Kunst, wieder seine Türen öffnen. Diese Teileröffnung ist nicht nur ein Zeichen des Fortschritts, sondern auch eine wunderbare Gelegenheit, die ersten Früchte der jahrelangen Arbeit zu bestaunen. Bis dahin bieten das „Pergamonmuseum. Das Panorama“ und verschiedene digitale Angebote spannende Alternativen, um die Wartezeit zu verkürzen und sich auf die Rückkehr dieses monumentalen Kulturzentrums einzustimmen. Berlin bleibt eine Stadt voller Überraschungen und kultureller Highlights, und das Pergamonmuseum wird, wenn es vollständig erstrahlt, einmal mehr beweisen, warum es zu den bedeutendsten Museen der Welt gehört. Wir können es kaum erwarten, dich dort wiederzusehen!
FAQ
Wann öffnet das Pergamonmuseum Berlin wieder?
Das Pergamonmuseum Berlin ist seit Oktober 2023 komplett geschlossen. Eine Teileröffnung des Nordflügels und des Mittelbaus mit dem Pergamonaltar ist für das Frühjahr 2027 geplant. Die vollständige Wiedereröffnung des gesamten Museums wird voraussichtlich erst um das Jahr 2037 erfolgen.
Welche Teile des Pergamonmuseums sind zuerst wieder zugänglich?
Ab Frühjahr 2027 werden der Nordflügel und der Mittelbau des Pergamonmuseums wieder für Besucher geöffnet sein. Dazu gehören der berühmte Pergamonaltar und die neue Dauerausstellung des Museums für Islamische Kunst.
Kann ich während der Schließung andere Teile der Sammlung sehen?
Ja, während der Schließung kannst du das ‚Pergamonmuseum. Das Panorama‘ in der Nähe der Museumsinsel besuchen, wo weiterhin bedeutende Objekte und eine 360-Grad-Sicht auf das antike Pergamon gezeigt werden. Zudem werden einige Objekte in anderen Museen ausgestellt, und ab Winter 2023/24 ist ein virtueller Rundgang durch das Vorderasiatische Museum online verfügbar.


